Wiernsheim
Wiernsheim -  15.05.2022
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Benefizkonzert in Wiernsheim sorgt mit Rock`n Roll für die Ukraine für Stimmung

Wiernsheim. Dass sie nichts velernt haben nach achtjähriger Pause, bewiesen die Mitglieder der Band „School of Rock`n Roll“ Andy Burgert (Gesang, Bass/Gitarre), Robert Burgert (Schlagzeug), Chessy Czesnat (Gitarre/Gesang) und Noah Burgert (Keyboard/Bass) am vergangenen Freitag im Bürgersaal in Wiernsheim. Beim Benefizkonzert „We stand with Ukraine“ wurde gerockt, was das Zeug hielt.

Heizten ordentlich ein: Bürgermeister Matthias Enz (von links), Noah Burgert, Andy Burgert, Robert Burgert, Chessy Chesnut. Foto: Bürkle
Heizten ordentlich ein: Bürgermeister Matthias Enz (von links), Noah Burgert, Andy Burgert, Robert Burgert, Chessy Chesnut. Foto: Bürkle

Mit „Imagine“ von John Lennon – der Anti-Kriegs-Hymne schlechthin – eröffnete Andy Burgert den Abend. Danach reihte sich ein Ohrwurm an dem Anderen und versetzte die rund 100 Zuhörer in Feierlaune. Ob Bryan Adams, Blues Brothers, Tina Turner oder die legendären Rolling Stones, man fühlte sich von Anfang an gut unterhalten und merkte den Musikern den Spaß an ihrer „Revival-Band“ an. Da wurde auch mal schnell zwischendurch eine gerissene A-Saite erneuert, woran man merkte: die Jungs kennen sich gut und nichts bringt sie so schnell aus der Ruhe. Besonders erwähnenswert ist der 16-jährige Noah Burgert, ein echtes Multitalent, das die Musikalität natürlich von Vater Andy und Onkel Robert Burgert in die Wiege gelegt bekommen hat.

Gaststar auf der Bühne war kein geringerer als Bürgermeister Mathias Enz. In seiner Freizeit spielt er selbst Gitarre in der Band „Chameleon“ und wurde nun eingeladen, bei einigen Titeln mitzuspielen – das nahm das Publikum begeistert auf. Organisiert wurde das Konzert vom TSV-Wiernsheim in Zusammenarbeit mit der Musikschule Musikkeller und Musikhaus. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf und den Gewinn aus dem Verkauf von Essen und Trinken gehen zu 100 Prozent an Hilfsorganisationen für die Flüchtlinge aus der Ukraine. „Für welches Projekt genau, steht noch nicht fest“, so Bürgermeister Enz. Aber der Bedarf ist so groß, dass die Einnahmen auf jeden Fall sinnvoll angelegt werden.

Autor: Verena Bürkle