Wiernsheim
Wiernsheim -  12.01.2022
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Wiernsheimer Ehrenbürger Rolf Scheuermann lebt in der von ihm gegründeten Organisation weiter

Wiernsheim. „Rolf Scheuermann hat sich schon zu Lebzeiten Gedanken gemacht, wie er auch nach seinem Tod Gutes für Wiernsheim, Mühlacker und den östlichen Enzkreis tun kann“, blickt Alt-Landrat Karl Röckinger (72) in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Wiernsheimer Rolf-Scheuermann-Stiftung auf die Ursprünge zurück. Röckingers Idee zur Stiftung habe Rolf Scheuermann noch zu Lebzeiten als Wiernsheimer Ehrenbürger umgesetzt und seine Firma sowie sein Vermögen in die gemeinnützige Stiftung übertragen.

Karl Röckinger, Vorstandschef der Wiernsheimer Scheuermannstiftung, in den Räumen der Scheuermann GmbH, deren Gewinne in die Stiftung fließen. Foto: Prokoph
Karl Röckinger, Vorstandschef der Wiernsheimer Scheuermannstiftung, in den Räumen der Scheuermann GmbH, deren Gewinne in die Stiftung fließen. Foto: Prokoph

„Seit dem Jahr 2013, in dem Scheuermann starb, hat die Rolf-Scheuermann-Stiftung insgesamt 650000 Euro Fördermittel im östlichen Enzkreis verteilt“, erläutert Röckinger. Davon gingen jeweils rund 300.000 Euro an Wiernsheimer sowie Lomersheimer Vereine und Institutionen. Noch als Landrat lernte er den Wohltäter bei einem seiner Firmenbesuche kennen. „Dabei hat er mir gesagt, dass wir sogar weitläufig verwandt sind“, berichtet Röckinger, wie er zum heutigen Vorstandschef der Stiftung wurde. Jüngst hat sich diese auch dadurch hervorgetan, dass sie den ersten Ehrenamtspreis im Mühlacker Restaurant „EssEnz Inklusiv“ verliehen hat (PZ berichtete). Denn in dem Restaurant verwirklicht die Stiftung seit kurzem als Pächter mit dem Verein „miteinanderleben“ ein außergewöhnliches inklusives Betreiberkonzept.

Autor: ip