Dobel -  17.12.2018
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Baden Brass Band überzeugt facettenreich im Dobler Kursaal

Dobel. Mit viel Enthusiasmus und Akribie sorgte die Baden Brass Band am Samstag für strahlende Gesichter und gute Stimmung im Dobler Kurhaus. Moderator Engelbert Baader deutete bereits vor dem Konzert an, dass die Band mit Swing und Brass begeistern wird. Die Band hielt das Versprechen, die Gäste konnten sich zurücklehnen und zwei Stunden fetzige, vielseitige und doch besinnliche Klänge genießen. Passend zum Motto „Christmas Swing“ bot die Band in der ersten Hälfte vor allem weihnachtliche Lieder.

Stimmungsvoll und mit viel Engagement präsentiert sich die Baden Brass Band im Dobler Kursaal. Foto: Meister
Stimmungsvoll und mit viel Engagement präsentiert sich die Baden Brass Band im Dobler Kursaal. Foto: Meister

Angefangen von „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ und dem „Christmas Song“, folgte „Santa Claus ist coming to town“. Baader machte darauf aufmerksam, dass nach der Veröffentlichung des Songs von Harry Reser 1934 am nächsten Tag 100.000 Noten verkauft wurden.

Draußen Eiseskälte und im inneren ein flimmerndes Kaminfeuer. Das Stück „Let it snow“ verbildlicht diese Vorstellung metaphorisch und wurde ebenso schwunghaft vorgetragen, wie „Christmas Time“. Moderator Baader freute sich, dass das Ensemble erstmals auf dem Dobel spielt. Bereits seit über 30 Jahren ist die Band in unterschiedlichen Konstellationen unterwegs. Noch immer sind Gründungsmitglieder dabei. Dirigent Hans Huber bezeichnete sich in seiner Ansprache selbst als „oberverrückt“ und entzückte wenig später nicht nur als Leitung, sondern auch am Saxofon. Eine wundervolle Klangfarbe gepaart mit einem grandiosen Auftritt stellte Sängerin Ines Behiri beim biblischen Song „Halleluljah“ dar. Behiri sorgte für Gänsehaut und überzeugte auch beim restlichen Programm als Sängerin.

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Nach einer Pause überzeugte der Rhythmus bei „Remember When“ und „Little Brown Jug“ von Glen Miller weiter. Mehr des amerikanischen Big-Band-Leaders Miller gab es bei „In the mood“. Hierbei präsentierte sich das Saxofonregister von seiner besten Seite. Zum Abschluss des gelungenen Konzertes kehrte die Band zu den weihnachtlichen Klängen zurück. Mit besonderer Ausdrucksstärke wurden „We wish you a merry christmas“ und die Latino-Klänge von „Feliz Navidad“ gespielt. Sicherlich hätte die Vorstellung noch einige Besucher mehr verdient gehabt.

Autor: Stefan Meister