Dobel -  23.06.2022
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Dobler Mittagstisch im Gemeindehaus startet erfolgreich

Dobel. Mit freudestrahlenden Gesichtern strömten am vergangenen Dienstag die ersten Gäste wieder zum Dobler Mittagstisch im evangelischen Gemeindehaus.

Das Essen wird im evangelischen Gemeindehaus in Dobel direkt am Tisch serviert. Cathrine Burmester sorgt für ausreichend Nachschub auf den Tellern. Foto: Zoller
Das Essen wird im evangelischen Gemeindehaus in Dobel direkt am Tisch serviert. Cathrine Burmester sorgt für ausreichend Nachschub auf den Tellern. Foto: Zoller

Organisiert mit 3-G-Regelung und der Möglichkeit für alle Ungeimpften, sich durch Hannelore Andresch, Krankenschwester aus Conweiler kostenfrei vor dem Essen testen zu lassen, war der Zustrom größer als erwartet. „Wir sind alle begeistert, dass der Treff zum geselligen Beisammensein nun endlich wieder angeboten wird“, so Irma Mieves (81 Jahre alt), die zu den insgesamt 28 Gästen des Tages zählte.

„Unser monatlicher Mittagstisch ist für Menschen, die sich bei einer gemeinsamen Mahlzeit wohlfühlen und miteinander ins Gespräch kommen,“ so Catherine Burmester, die 2019 die Leitung der ehrenamtlichen Aufgabe übernommen hat. Nun, nach einer zweijährigen Coronapause, freut auch sie sich, dass das erfolgreiche Konzept endlich wieder angeboten werden kann. „Nach Corona haben wir sozusagen wieder bei Null angefangen und hatten daher auch kein Gefühl wer, beziehungsweise, wie viele Besucher zu uns kommen“, so Burmester, die ebenfalls freudestrahlend die, nach und nach eintreffenden Gäste, wie alte Freunde begrüßt. „Es ist wunderbar, alle wieder einmal zu sehen und nicht immer nur alleine zu Hause zu sitzen“, erklärt Hannelore Sprenger, die vor fünf Jahren in den Höhenort gezogen ist. „Wir sind auch im Team wieder vollzählig dabei und es macht unendlich viel Freude alles gemeinsam zu planen und zu kochen“, so Burmester, die damit die fleißigen Hände von Renate Grieshammer, Heidi Ringwald, Reinhard Lehmann, Gerhard Ruhmann, Bernd Antritt und Iliana Velikova meint, die nicht nur in der Küche werkeln.

Wer hier mithilft, weiß, dass das zunächst einmal Organisationsarbeit bedeutet. „Gekocht wird das, was gespendet wird“, erklärt Burmester – und fügt hinzu: „Es können nie genug Unterstützer sein, aber es gab wieder Spender für Fleisch, Gemüse, Obst, Brot und sogar so viel Kuchen, dass unsere Gäste davon auch mit nach Hause nehmen können.“

Für Vorbereitungen gibt es ein festgelegtes Prozedere. Montagnachmittag werden die Tische im Gemeindehaus den 3-G-Regelungen entsprechend zusammengestellt und dekoriert. Dann, tags darauf, die weiteren freiwilligen Helfer eingeteilt. „Jeder, je nach Fähigkeiten, denn auch wir sind bereits im Rentenalter“, scherzt Heidi Ringwald und ergänzt: „Der eine kann mit der Spülmaschine umgehen, der andere schnippelt Gemüse oder schält den Rhabarber für das Kompott.“ Das Team hatte nun beim Mittagstisch 28 Gäste zu verköstigen. Auf die weiteren Termine freut sich Catherine Burmeister, bittet aber um eine telefonische Anmeldung unter (07083) 3749, um Planungssicherheit zu bekommen.

Autor: Sabine Zoller