Dobel -  28.04.2021
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Nach Corona-Fällen: Doch kein Container am Kindergarten in Dobel

Dobel. Schon drei mal musste der Kindergarten in Dobel laut Bürgermeister Christoph Schaack wegen eines Corona-Falles komplett geschlossen werden. Zuletzt war Ende März eine Person aus einer der beiden Kindergartengruppen positiv getestet worden. Allerdings mussten daraufhin beide Gruppen und alle Erzieherinnen in Quarantäne, da sich beide Gruppen einen Sanitärraum teilen.

Künftig soll eine Kindergartengruppe in Dobel die Personaltoilette benutzen. Foto: Kumm/dpa
Künftig soll eine Kindergartengruppe in Dobel die Personaltoilette benutzen. Foto: Kumm/dpa

Aus diesem Grund hatte der Gemeinderat in der Sitzung im März beschlossen, dass die Verwaltung Angebote für einen Miet-Sanitärcontainer einholen soll. Wie Schaack berichtet, liegen die Kosten für einen solchen Container, der dem Kindergarten dann für sechs Monate zur Verfügung stünde, bei rund 17.000 Euro. „Wir haben uns die Situation vor Ort noch einmal angeschaut und mit den Erzieherinnen gesprochen“, so Schaack. Es sei möglich, dass eine der beiden Gruppen künftig die Personaltoilette nutze, so dass das Problem mit dem gemeinsamen Sanitärraum nicht mehr bestünde. „Deshalb sollten wir gut abwägen, ob wir die 17.000 Euro investieren wollen“, meinte er. Das Gremium einigte sich schließlich darauf, dass der Container nicht angeschafft werden soll.

Autor: caw