Schömberg
Schömberg -  11.11.2020
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Bald freie Fahrt durch Langenbrand: Straße soll endlich fertig werden

Schömberg-Langenbrand. Seit April laufen die Arbeiten zum Bau einer Gasleitung im Schömberger Teilort Langenbrand. Vor allem die Ortsdurchfahrt ist deshalb inzwischen seit Monaten gesperrt – und die Anwohner der Umfahrungsstrecken müssen in den Wohngebieten viel Durchgangsverkehr ertragen.

Unter dem gestiegenen Verkehr leiden die Anwohner der Umleitungsstrecke in Langenbrand.  Moritz
Unter dem gestiegenen Verkehr leiden die Anwohner der Umleitungsstrecke in Langenbrand. Moritz

„Die Gasverlegung dauert viel zu lange, das kann doch nicht sein“, beschwerte sich der ehemalige Ortsvorsteher Siegfried Wankmüller in der Sitzung des Ortschaftsrates bei der Bürgerfragestunde.

Asphalt wird eingebaut

Doch nun scheint für den ersten Teilausbau endlich ein Ende in Sicht zu kommen. Das teilte Uwe Müller, Hausanschluss- und Energieberater der Gasversorgung Pforzheim Land (GVP), im Rahmen seines Sachstandsberichts mit. „Ende kommender Woche soll die Asphaltschicht eingebaut werden“, sagte er. Natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Witterung mitspiele.

Derzeit werden in der Salmbacher Straße von der Forststraße beim Gasthof Hirsch bis zur Ringstraße, dem Ende der derzeitigen Umleitungsstrecke, alle Leitungen verlegt, die Gräben geschlossen und die Asphalttragschicht eingebaut. Gasanschlüsse wurden bereits hergestellt, nun stehen in diesem Bereich noch drei Anschlüsse vom Bürgerhaus bis zum Gasthof Hirsch aus. Auch die Arbeiten an den Leitungen, die von der Hauptstraße in die Siedlungsstraße, den Kirchäckerweg, die Kapfenhardter Straße, die Forststraße, den Friedhofsweg, den Pfarrwiesenweg sowie in die Ringstraße selbst abzweigen, seien inzwischen zu gut 60 Prozent fertiggestellt, so Müller.

Viele Verzögerungen

Eigentlich hätten die Arbeiten bereits im September/Oktober abgeschlossen werden sollen. Doch nicht nur die Corona-Pandemie hatte von Anfang an immer wieder für Verzögerungen gesorgt. Die Baufirmen waren zudem in der Salmbacher Straße auf massiven Fels gestoßen. „Das war ein großes Problem“, so Müller. Und aktuell kämpfen die Bautrupps in den Abgängen von der Hauptstraße wiederholt mit seitlichen Einbrüchen der Grabenwand. „Die Gräben müssen hier immer wieder gesäubert werden“, berichtete er. Eine für die GVP erfreuliche Verzögerung seien etliche hinzugekommene Hausanschlüsse gewesen. „Inzwischen haben wir 30 Gasanschlüsse“, so der GVP-Berater. Der Versorger habe ursprünglich mit zehn bis 15 Anschlüssen während der ersten Ausbaustufe gerechnet.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 12. November 2020 in der „Pforzheimer Zeitung“, Ausgabe Nordschwarzwald, oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: Yvonne Dast-Kunadt