Schömberg
Schömberg -  27.10.2020
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Deutschlandpokal Biathlon: Gute Platzierungen für Geschwister Nechwatal vom WSV Schömberg

Schömberg. Der DKB-Deutschlandpokal/NordCup war für die Biathlonjugend die erste Standortbestimmung der neuen Saison. Für den WSV Schömberg starteten die Geschwister Lea und Tim Nechwatal rund um das Nordic-Center am Notschrei/Todtnau. Das Wochenende begann mit einem 6,2 Kilometer langen Berganstieg auf Skirollern.

Trotz eines Sturzes schnitt Tim Nechwatal beim Deutschlandpokal der Biathlon-Jugend im Schwarzwald gut ab. Foto: Kevin Vogt
Trotz eines Sturzes schnitt Tim Nechwatal beim Deutschlandpokal der Biathlon-Jugend im Schwarzwald gut ab. Foto: Kevin Vogt

Die Strecke führte von Gschwend zum 550 Höhenmeter höher gelegenen Berggasthof Gisiboden, sie musste ohne Gewehr und in der klassischen Technik bewältigt werden. Das ist nicht gerade die Lieblingsdisziplin von Lea Nechwatal, sie erreichte aber in einem beherzten Rennen im großen Feld der weiblichen Konkurrenz einen respektablen 14. Platz. Tags darauf stand das Sprintrennen mit Skirollern in der freien Technik und mit zwei Schießeinlagen auf dem Programm. Hier zahlte sich das Training über die Sommermonate aus. Mit einem starken Schießergebnis (0/2) und einer sehr guten Laufleistung lief Lea Nechwatal als Achte über die Ziellinie.

Ihr Bruder Tim konnte erst mit dem Sprintrennen eingreifen. Ebenfalls mit einem super Schießergebnis (1/0) war der Schömberger bis zur Schlussrunde auf Podestkurs. ehe ihn ein Sturz auf der regennassen Strecke ausbremste. Mit kleineren Blessuren kam er immerhin als Sechster ins Ziel.

Vierter beim Crosswettbewerb

Beim Massenstart-Crosslauf am Sonntag musste ein Rundkurs mit vier Schießeinlagen sechs Mal durchlaufen werden. Bei den Mädchen belegte Lea Nechwatal (2/1/2/0) auf der insgesmat sechs Kilometer langen und aufgeweichten Cross-Strecke den 14. Platz. Bei den Jungen ging Tim Nechwatal (2/1/1/2) das hohe Tempo trotz der steilen Anstiege bis zum Schluss vorne mit. Zwei Strafrunden aus dem letzten Stehendanschlag waren dann aber gegenüber der starken Konkurrenz doch die berühmte eine Zusatzrunde zu viel. „Ich habe es genau gemerkt, bei den letzten beiden Schüssen, da kam bei mir der Mann mit dem Hammer“ so sein Kommentar. Dennoch freute er sich über einen sicheren vierten Platz. mb

Autor: Schömberg