Schömberg
Schömberg -  03.09.2018
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Nach einer Woche Intensivkurs: 52 Jugendliche präsentieren gelernte klassische Musikstücke

Schömberg. Klassische Musik erfüllte am Sonntagvormittag den edlen Konzertsaal im Kurhaus. Ein Jugendorchester eröffnete das Konzert mit einer Suite aus „Die Jahreszeiten“ von Tschaikowski. Es war das zweite Abschlusskonzert des neunten Kammermusikkurses des Bieselsberger Vereins „Musik auf der Höhe“. In dem einwöchigen Kurs lernten die 52 jugendlichen Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Schweiz mehrere Stücke von Barock bis Folk.

Über 200 Besucher lauschten am Sonntag den jugendlichen Musikern beim zweiten Abschlusskonzert des 9. Kammermusikkurses.  Fischle
Über 200 Besucher lauschten am Sonntag den jugendlichen Musikern beim zweiten Abschlusskonzert des 9. Kammermusikkurses. Fischle

Angefangen hat alles vor neun Jahren in Bieselsberg mit etwa 20 Teilnehmern. Valentin Stolz war von Anfang an dabei, damals hätten sie im Rahmen der Spezialitätenwanderung gespielt, danach sei der Kurs von Jahr zu Jahr größer geworden, erklärte er. Am Dienstag eröffneten die Dozenten des Kammermusikkurses die Woche mit einem Serenadenkonzert in der Kurmuschel Schömberg, weiter ging es am Freitagabend im Paracelsus-Krankenhaus in Unterlengenhardt.

Ein Ensemble spielte im Foyer der Einrichtung, von wo aus sich die Klänge durch das ganze Krankenhaus ausbreiten konnten. Das erste Abschlusskonzert spielten die Kursteilnehmer am Samstag in der Musikschule in Calw, das zweite im Kurhaus Schömberg. Insgesamt waren alle Vorstellungen sehr gut besucht.

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In der Ludwig-Uhland-Schule in Schömberg verbrachten die Teilnehmer die Woche. Den Tag begannen sie meistens früh morgens mit Schwimmen, danach probte das Orchester, und später studierten sie in kleinen Gruppen von drei bis sechs Personen Kammermusikstücke ein. Neben den Proben wurden weitere Freizeitaktivitäten wie Reiten und Fußball angeboten. „Hier stehen die Sozialen Medien mal nicht im Vordergrund“, betonte Gerd-Uwe Klein, der Künstlerische Leiter und Dozent vom Verein „Musik auf der Höhe“.

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Autor: Lisa Fischle