Schömberg
Schömberg -  15.09.2020
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Tiere sollen Landschaft offenhalten: Im Eulenbachtal grasen demnächst Kühe, Ziegen und Schafe

Eines der schönsten Täler im Nordschwarzwald ist das Eulenbachtal zwischen Schömberg und Unterreichenbach. Dessen Ursprünglichkeit soll mit einer Mindestflurkonzeption wiederhergestellt werden.

Gaben den Startschuss für das Mindestflurkonzept: (von links) Schömbergs Rathauschef Matthias Leyn, Eckard Mönch und Unterreichenbachs Bürgermeister Carsten Lachenauer. Foto: Gemeinde Schömberg
Gaben den Startschuss für das Mindestflurkonzept: (von links) Schömbergs Rathauschef Matthias Leyn, Eckard Mönch und Unterreichenbachs Bürgermeister Carsten Lachenauer. Foto: Gemeinde Schömberg

Das ehemals durchgängige Wiesental des Eulenbachs zwischen den Ortslagen von Schömberg und Unterreichenbach stellt sich heute überwiegend als Waldfläche mit einigen zusammenhängenden Waldwiesen dar. Um eine weitere Verbuschung zu verhindern, wurde nun eine Konzeption erarbeitet, die eine Offenhaltung des Tals unter anderem durch eine extensive Beweidung vorsieht, für die jetzt der Startschuss erfolgte.

„Wir konnten engagierte Weidetier-Halter gewinnen, die ihre Tiere entlang des Eulenbachs und an den Hängen des Tals weiden lassen, um einem weiteren Zuwachsen entgegenzuwirken“, hob Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn hervor. Kühe, Ziegen und Schafe werden im Bereich der Mönchwiesen, auf den Flächen unterhalb des Skiliftes in Schömberg sowie zwischen Jägerhof und Kapfenhardter Mühlen auf knapp neun Hektar grasen.

„Die Offenhaltung des Eulenbachtals ist ein Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft und die Förderung durch die Europäische Union unterstreicht diese Bedeutung“, erinnerte Unterreichenbachs Bürgermeister Carsten Lachenauer an die 50-prozentige Förderung der Maßnahme.

Autor: pm