Schömberg
Schömberg -  08.03.2021
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Tim Nechwatal vom WSV Schömberg: Sieg im Sprint, Pech beim Massenstart

Schömberg/Kaltenbrunn. Ein Sturz und ein Stockbruch in den Ausscheidungsrennen in Kaltenbrunn verhinderten knapp Tim Nechwatals Qualifikation für die Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften der Biathleten in Obertilliach (Österreich). Aufgrund seiner guten Trainingsleistungen war der 17-jährige Biathlet vom WSV Schömberg zu den Ausscheidungswettbewerben mitgenommen worden. Ziel war, einen Vergleich mit seinen Konkurrenten aus ganz Deutschland zu ziehen und den aktuellen Trainingsstand zu ermitteln.

Seine großen Fähigkeiten deutete Tim Nechwatal vom WSV Schömberg am Wettkampf-Wochenende in Kaltenbrunn an. Foto: Kevin Voigt
Seine großen Fähigkeiten deutete Tim Nechwatal vom WSV Schömberg am Wettkampf-Wochenende in Kaltenbrunn an. Foto: Kevin Voigt

Am ersten Tag stand der Einzelwettkampf auf dem Plan. Dabei begann der Schömberger das Rennen mit drei Schießfehlern. Bei den folgenden drei Schießeinlagen kam dann nur noch eine Strafrunde hinzu. Mit einer tadellosen Laufzeit war Nechwatal Schnellster des Jahrgangs 2004 und auf Platz sieben in der Jugendklasse (Jahrgänge 2004 bis 2002).

Am zweiten Tag wurde der Sprintwettkampf ausgetragen. Von Anfang an zeigte Nechwatal der Konkurrenz, was er in diesem Jahr zu bieten hat. Auch am Schießstand überzeugte er mit nur einem Fehlschuss – das bedeutete angesichts einer guten Laufleistung am Ende Platz eins.

Den Abschluss des Wettkampfwochenendes bildete der Massenstart. Dies war der entscheidende Wettkampf, der über die Qualifikation zur Junioren-WM bestimmte. Hoch motiviert ging Tim Nechwatal das Rennen an. Durch einen Zusammenstoß und einen Stockbruch gleich in der ersten Runde fiel er aber früh zurück, musste sich dann wieder ans Feld herankämpfen. Das kostete Kraft und mit insgesamt sieben Fehlschüssen (das bedeutete Strafrunden) reichte es am Ende nur zu Rang zehn. Natürlich war das Gesamtergebnis für den aufstrebenden Biathleten vom WSV Schömberg enttäuschend. Doch die Motivation für die kommende Saison schmälert das nicht.

Autor: Monika Bauer