Schömberg
Schömberg -  12.03.2019
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Viel Redebedarf um letzte Ruhestätte in Schömberger Ortsteilen

Schömberg. Die meisten Schömberger Ortsteile planen ihre Friedhöfe um. Sowohl Verstorbene als auch Hinterbliebene sollen davon profitieren.

Oberlengenhardt machte Ende 2018 mit einer neuen Friedhofsplanung den Anfang in Schömberg: Ortsvorsteher Friedbert Stahl weiht die „Pforzheimer Zeitung“ Anfang des Jahres in die Pläne für den Friedhof ein. Foto: Dast-Kunadt
Oberlengenhardt machte Ende 2018 mit einer neuen Friedhofsplanung den Anfang in Schömberg: Ortsvorsteher Friedbert Stahl weiht die „Pforzheimer Zeitung“ Anfang des Jahres in die Pläne für den Friedhof ein. Foto: Dast-Kunadt

Die letzte Ruhe ist in den meisten Ortschaftsräten der Schömberger Ortsteile in jüngster Zeit das bestimmende Thema. Die Friedhöfe sollen schöner werden. Alternative Bestattungsformen sollen zudem dafür sorgen, dass auch jeder Bürger seine letzte Ruhestätte in seinem Heimatort haben kann und die Hinterbliebenen nicht zu stark in die Grabpflege eingebunden sind. Nur in einem Ortsteil der Gemeinde denkt man anders.

In Schwarzenberg kann sich mit dem Thema noch nicht so ganz anfreunden. „Ich gebe das Geld lieber für die Lebenden aus“, ist sich Ortsvorsteher Andreas Ehnis sicher. Aber: das letzte Wort ist auch in Schwarzenberg in dieser Sache noch nicht gesprochen. „Der Ortschaftsrat ist derzeit in der Meinungsfindung“, fügt er an. Ehnis steht auf dem Standpunkt, dass der Friedhof des Ortsteils sauber und aufgeräumt ist. Die Gräber – egal ob Erdbestattung oder Urnengrab – könnten mit einer Platte abgedeckt werden, was den Hinterbliebenen keine Arbeit mache, entkräftet er eines der Hauptargumente für alternative Bestattungsformen. Lieber würde der Ortsvorsteher weitere Bäume pflanzen und Sitzbänke für Hinterbliebene aufstellen.

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„Wenn überhaupt könnte ich mir Baumbestattungen vorstellen“, fügt er noch an. Dafür sei in seinen Augen aber kein Planer nötig. Das könne auch der Bauhof erledigen.

Ganz anders sehen das die Ortsvorsteher in Langenbrand und Bieselsberg.

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Autor: Yvonne Dast-Kunadt