Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day: Die falsche Moral linker Eliten
Gerade ein paar Tage sind seit dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin vergangen und schon scheint die Ursache für den Mord vergessen zu sein. Es ist der Islamismus – der politische Islam. Der zieht sich durch die freiheitlichen Staaten des Westens. Allein in Frankreich haben in den letzten Jahren mehrere Hundert Menschen ihr Leben durch islamistischen Terror verloren. Man erinnere sich an die Anschlagserie im Jahr 2015. Oder die Todesfahrt auf dem Berliner Breitscheidplatz. Oder der religiös motivierte Messermord an einem Polizisten in Mannheim.
Ein Kommentar des geschäftsführenden PZ-Verlegers Thomas Satinsky
Die Reaktionen nach den Taten verlaufen nach ähnlichem Muster: Bestürzung, hektische Politikervorschläge zur Gesetzesverschärfung und dann gegenseitige Schuldzuweisungen. Diesmal sind es die Linken, die den Rechten und Konservativen die Schuld am CSD-Anschlag geben. Jene warnen zwar seit vielen Jahren vor dem Islamismus, aber die Linken nutzen jede Gelegenheit für ihren Irrwitz.
Tatsache ist doch aber, dass Islamisten seit Jahren gegen die freie Welt des Westens zu Felde ziehen. Das weiß man, und dennoch schauen ganz besondern die politisch Verantwortlichen in Deutschland weg. Die Kirchen warnen vor der Verteuflung des Islam und vor der Spaltung der Gesellschaft. Dabei geht es nicht gegen eine friedliche Religion, und die Gesellschaft driftet schon längst auseinander. Zur Wahrheit gehört auch, dass kein muslimischer Dachverband sich nach dem Berliner Anschlag gegen Homophobie oder Queerfeindlichkeit gewandt hat.
Aber die Freiheitswerte des Westens müssen auch hiesige Korangläubige respektieren und akzeptieren. Dies ist vielleicht der wichtigste Bestandteil von Integration. Aber statt sich einzufühlen in die deutsche Gesellschaft, haben radikale Muslime ein Netz aus Vereinen, Stiftungen, Moscheen und vom Staat geförderten Projekten gesponnen. Diese Parallelwelt ist entstanden mit Billigung der Politik und der Justiz. Das geschieht immer unter dem „Multikulti-Gedanken“. Wozu diese Gutgläubigkeit im schlimmsten Fall führen kann, zeigen die religiös motivierten Terrorakte.
Wer diese Politik der vermeintlichen Korrektheit anzweifelt, wird von selbst ernannten Moral-Eliten als Rassist oder Islamfeind abgestempelt. Mit diesem reflexhaft vorgetragenen tumben Vorwurf wird jede Debatte im Keim erstickt. Das ist gefährlich für unsere Demokratie, denn diese lebt von Meinungsvielfalt und Gleichberechtigung. Das sollte man nach dem Berliner Anschlag auf die Freiheit nicht vergessen.
