Baupfusch an Hallendach in Neuenbürg hat Folgen
Neuenbürg. Dicht ist das Dach der Stadthalle Neuenbürg inzwischen, aber abgeschlossen ist die Sanierung damit noch lange nicht. Es liegt eine umfangreiche Mängelliste des Gutachters der Stadt vor, teils Folgen der unsachgemäßen Ausführung der Arbeiten eines nicht hiesigen Subunternehmers. „Es sind vor allem Holzschäden, die sich an den vier Gebäuden mehrfach wiederholen“, sagt Clemens Knobelspies vom Stadtbauamt.
Sorgen bereiten Knobelspies die Holzschallwände in der Halle, insbesondere im Gang zu den Umkleiden. Im Spätsommer war nach starkem Regen zweimal sturzbachartig Wasser in die Halle eingebrochen, da der Subunternehmer seine Arbeiten am Dach nicht ordnungsgemäß vor Niederschlägen geschützt hatte. Das Ergebnis: Hinter den Holzschallwänden sind jetzt Schimmelsporen, wie eine Messung ergeben hat. „Die Wände müssen raus, die Sporen bekämpft und eine neue Wand eingebaut werden“, sagt Knobelspies. Ein Angebot hat er dafür. Kosten: 40 000 Euro. Wie viel noch dazu kommt, muss der Abschlussbericht des Gutachters zeigen. Dieser steht noch aus. Zu tragen seien die Kosten laut Knobelspies von der Versicherung des Subunternehmers. Sollte es mit dieser zu keiner Einigung kommen, müsse die Stadt juristische Wege gehen.
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