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Kreis Calw -  01.09.2020
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Bundesverteidigungsministerium: Aufgabe des KSK-Standorts in Calw derzeit nicht zu erwarten

Calw. Anlässlich der Diskussionen um die Zukunft des KSK in Calw hat der Kreistag Calw eine Resolution verabschiedet und sich unter anderem für den Erhalt des Standorts stark gemacht (die PZ hat berichtet). Nachdem das Schreiben an das Bundesverteidigungsministerium gegangen war, hat die Kreisverwaltung nun Antwort aus Berlin bekommen, wie das Landratsamt mitteilt.

Jüngst war Landrat Helmut Riegger (Zweiter von rechts) zu Gast beim KSK, um sich für die Unterstützung während der Corona-Pandemie zu bedanken. Foto: PZ-Archiv, Landratsamt Calw
Jüngst war Landrat Helmut Riegger (Zweiter von rechts) zu Gast beim KSK, um sich für die Unterstützung während der Corona-Pandemie zu bedanken. Foto: PZ-Archiv, Landratsamt Calw

Neben der Bedeutung des KSK für die Sicherheit Deutschlands, der partnerschaftlichen Beziehung zwischen dem KSK, der Stadt und der Forderung nach einer umfassenden Untersuchung und Aufklärung des Ausmaßes der rechtsextremen Umtriebe bei der Spezialtruppe forderte die Resolution unter anderem auch Folgendes: eine zeitnahe Information über das weitere Vorgehen und etwaige Umstrukturierungsmaßnahmen. In der Antwort führt der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn aus, dass die Leitung des Bundesverteidigungsministeriums das Ziel verfolge, allen verfassungsfeindlichen Tendenzen im KSK entschieden entgegenzutreten. Und: Die Aufgabe des Standorts Calw werde derzeit als Ergebnis der Untersuchung nicht erwartet.

Autor: pm