Dank Freiwilligenprogramms: Witzenmann vermeidet Entlassungen
Pforzheim. Nun ist es sicher: Witzenmann wird keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen. Das teilte das Pforzheimer Traditionsunternehmen am Montag mit. Gelungen sei dies mithilfe eines Freiwilligenprogramms. Zukunftsinvestitionen in den Standort Pforzheim bleiben bestehen, heißt es in der Mitteilung.
Noch im vergangenen Oktober wurden betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Anfang des Jahres konkretisierten sich schließlich die Pläne: 230 Stellen sollen sozialverträglich abgebaut werden. Dies sollte ausschließlich über Freiwilligenprogramme erfolgen, etwa durch Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen.
Nötig wurde dieser Schritt, weil Witzenmann sich mitten in der Transformation befindet. Rückläufige Stückzahlen bei Bauteilen für Verbrennungsmotoren sowie der schleppende Anlauf neuer Produkte hätten zu deutlichen Umsatzrückgängen geführt. „Der Prozess war für alle Beteiligten anspruchsvoll und mit persönlichen Entscheidungen verbunden. Umso mehr gilt unser Dank allen Mitarbeitenden und Partnern für die konstruktive, verantwortungsvolle und respektvolle Begleitung dieser Phase“, heißt es. Die strategische Neuausrichtung schreite planmäßig voran. Gleiches gelte für den Ausbau des High-Tech-Standorts in Pforzheim. Mit den Investitionen wolle Witzenmann die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen.
