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Pforzheim -  09.05.2026
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Für 3000 Menschen: Großes Public Viewing im Pforzheimer Enzauenpark zur Fußball-WM geplant

Pforzheim. Wer in Pforzheim bei der Fußball-WM 2026 mitfiebern möchte, der ist im Enzauenpark beim Public Viewing richtig: Das ZDF überträgt am Donnerstag, 11. Juni, ab 21 Uhr live das offizielle WM-Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika sowie am Samstag, 20. Juni, um 22 Uhr das Gruppenspiel Deutschland – Elfenbeinküste. Die ARD zeigt zwei deutsche Spiele in der Vorrunde live im Ersten und in der ARD-Mediathek: am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr die erste Begegnung des DFB-Teams im Turnier gegen WM-Neuling Curaçao sowie am Donnerstag, 25. Juni, um 22 Uhr das dritte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Ecuador.

Was für ein Fest: Tausende feuern im Enzauenbiergarten die deutsche Mannschaft im Finale der WM 2014 gegen Argentinien an.
Was für ein Fest: Tausende feuern im Enzauenbiergarten die deutsche Mannschaft im Finale der WM 2014 gegen Argentinien an. Foto: Seibel (Archivfoto)

Zwei Leinwände

Der Enzauenpark wird sich in dieser Zeit wieder in ein großes Public-Viewing-Areal mit zwei Leinwänden verwandeln. Laut Gastronom Frank Daudert wird er zusammen mit dem Enzauenpark-Wirt Alldyz Korqaj (Buci) für die Verköstigung und Bewirtung der Fans sorgen. Für insgesamt 3000 Menschen sei auf dem gesamten Areal Platz, sagt er im Gespräch mit der PZ. Die Wirte möchten alle Deutschlandspiele zeigen sowie alle Spiele, die vor 24 Uhr beginnen. Daudert hofft auf viele Anstoßzeiten, die zeitlich vor Mitternacht liegen. Auf der Bühne im Biergarten soll die zentrale große Leinwand die Spiele übertragen; Wirt Buci und sein Team sorgen für Speis und Trank. Daudert übernimmt den Part der Bewirtung auf der Wiese, wo die zweite Leinwand stehen soll. Übernächste Woche stehe ein abstimmendes Gespräch mit dem städtischen Ordnungsamt über das Sicherheitskonzept an, sagt er. Die Kräfte des privaten Sicherheitsdienstes, über deren Anzahl er keine Details nennen will, seien schon eingewiesen.

Ein Risiko bleibt

Die Einlasskontrollen würden unverändert streng ablaufen wie bereits zur EM 2024, erklärt Daudert. Genau wie damals soll auch die Polizei im engen Schulterschluss das Gelände im Auge behalten. Außerdem sollen die privaten Sicherheitskräfte bereits tagsüber den Park durchkämmen, um etwa versteckte Bengalos zu orten. Eine Auslaufzone gebe es zum Damm hin. Parkmöglichkeiten werde es unter anderem am Kaufland, am Gasometer und am Kohlebunker geben. Insgesamt werden 40 bis 50 Mitarbeitende auf dem Biergartengelände dafür sorgen, dass sich die Gäste wohlfühlen. Ob Daudert letztlich auf seine finanziellen Kosten kommen wird, hängt nach seiner Aussage von verschiedenen Faktoren ab. Er investiere etwa 100.000 Euro in Technik, Personal und Sicherheitskonzept. Sollten die Deutschen zu früh ausscheiden, die Spiele zu spät starten oder das Wetter schlecht sein, befürchtet er Verluste. Nach seiner Kenntnis ist der Enzauenpark derzeit einer von drei Standorten, die die Spiele im Außenbereich zeigen wollen.

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