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Pforzheim -  22.09.2021
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PZ-news-kompakt: Sinkende Hospitalisierungs-Inzidenz, neue Erkenntnisse im Mordprozess, Stress wegen Hausarzt in Dobel und eine Brücke in Sternenfels ist eine Gefahr für Kinder

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Insgesamt 74 neue Corona-Fälle hat das Landesgesundheitsamt (LGA) am Donnerstag für Pforzheim, Enzkreis und Kreis Calw gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenzen sind demnach in allen drei Kreisen gesunken (Stand: 22. September, 16 Uhr).

Diese Themen sind am Mittwoch wichtig.
Diese Themen sind am Mittwoch wichtig.

Auch die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz ist nach Angaben des LGA im Vergleich zum Vortag (2,06) leicht zurückgegangen auf jetzt 1,99. Der Wert ist maßgeblich bei der Frage nach Corona-Beschränkungen. Unverändert ist der Anteil der Intensivbetten im Land geblieben, die mit Covid-Fällen belegt sind.

Eine Betriebsprüfung als Auslöser für den grausamen Mord an einem ehemaligen Selbstständigen? So hat es am zweiten Verhandlungstag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Karlsruhe den Anschein. Nach der Zeugenvernehmung lichtet sich auch für das Gericht unter Vorsitz von Fernando Sanchez-Hermosilla der Nebel langsam. Des gemeinschaftlichen Mordes an dem 51-Jährigen angeklagt sind seine Ex-Frau (49) und sein früherer Subunternehmer und späterer Chef (43).

„Ich hatte Angst“, erzählt Martina B. (Name von der Redaktion geändert). Und auch heute noch hat die Doblerin ein flaues Gefühl im Bauch, wenn sie daran denkt: Die Hausverwalterin eines Gebäudes in der Panoramastraße in Dobel hat einen Drohbrief erhalten, weil sie Einwendungen gegen die geplante Hausarztpraxis vorgebracht hat.

Dass Wanderer und Spaziergänger mit wachen Augen durch die Region touren, hat sich nun bei einem bestimmten Fall in Sternenfels gezeigt. Als ein PZ-Leser aus Enzberg mit seiner Wandergruppe durch die Erholungsanlage auf dem Sternenfelser Schlossberg schlenderte, waren ihm Schwachstellen an der dortigen Holzbrücke aufgefallen, die den Spielplatz mit dem Schlossbergturm verbindet.

Keine vier Stunden ist es her, dass Herbert M. (Name geändert) beim Frühstück den Kulturkanal eines öffentlich-rechtlichen Senders gehört hat: über Cyber-Erpressungen nach Hacker-Angriffen auf Unternehmen, aber auch Privatleute. Da klingelt das Telefon des 88-jährigen ehemaligen Rechtsanwalts. Eine radebrechende Stimme – zunächst auf Englisch, dann in schlechtem Deutsch – will dem Rentner weismachen, sein Computer sei gehackt worden.

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Autor: pz