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Enzkreis -  14.11.2019
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Paradebeispiel für mehr als gelungene Flüchtlingsarbeit: 17-jährige Syrerin aus Kieselbronn ist Jahrgangsbeste

Kieselbronn. Kieselbronns Flüchtlingsbeauftragte berichtete in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Eine 17-jährige Syrerin ist Jahrgangsbeste in der Werkrealschule.

Kieselbronns Flüchtlingsbeauftragte Deniz Coccius kümmerte sich auch um Khaled Fath Essouk und seine Töchter Lujain und Rawan (von links). Familie Fath Essouk aus Syrien fühlt sich in Kieselbronn sehr wohl. Foto: Fux
Kieselbronns Flüchtlingsbeauftragte Deniz Coccius kümmerte sich auch um Khaled Fath Essouk und seine Töchter Lujain und Rawan (von links). Familie Fath Essouk aus Syrien fühlt sich in Kieselbronn sehr wohl. Foto: Fux

Ein Paradebeispiel für mehr als gelungene Flüchtlingsarbeit und Integration ist in Kieselbronn Lujain Fath Essouk. Denn die 17-Jährige absolviert derzeit eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin in Karlsruhe und schloss 2018/19 als Jahrgangsbeste die Werkrealschule in Niefern mit einem Notendurchschnitt von 1,2 ab. Eine herausragende Leistung, besonders wenn man bedenkt, dass das Mädchen erst 2016 von Syrien nach Deutschland gekommen ist. Auch ihre 14-jährige Schwester Rawan ist wissbegierig, fleißig, büffelt und hat gute Noten. Der Vater Kahaled Fath Essouk arbeitet als Buchbinder in einem Unternehmen in Mühlacker.

Eine Bilderbuchfamilie, auf die Kieselbronns Flüchtlingsbeauftragte und Ehrenamtskoordinatorin Deniz Coccius besonders stolz ist. Das wurde deutlich, als sie am Mittwochabend im Gemeinderat mit viel Herzblut vor allem über die Arbeit der Ehrenamtlichen berichtete. Flüchtlinge und Asylbewerber fühlten sich in Kieselbronn sehr wohl und zu Hause. Ein Verdienst der 38-jährigen Coccius und von einem Team von elf Ehrenamtlichen, die sich bis heute weiter einbringen und engagieren. Bei solch einer gelebten Willkommenskultur verwundert es nicht, dass Familie Fath Essouk, die gerade auf Wohnungssuche ist, hofft, in Kieselbronn fündig zu werden.

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Mehr lesen Sie am Freitag, 15. November 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Silke Fux