Pforzheimer Fußball-Größe Bruno Martins wünscht sich sich Sieg des FC Porto gegen den VfB Stuttgart
Pforzheim/Stuttgart. In der lokalen Fußball-Szene ist Bruno Martins ziemlich bekannt. Viele dürften auch wissen, dass er portugiesische Wurzeln hat – aber nicht unbedingt, dass er Fan und Mitglied des FC Porto ist.
In der Nähe der Küstenstadt im Norden des Landes sind seine 79 Jahre alten Eltern Maria und Armando aufgewachsen. Ihre älteren Kinder Rui und Fernanda leben schon lange wieder in Portugal. Bruno Martins ist länger nicht dort gewesen: Seinen Club hat der Familienvater zuletzt im Oktober 2023 beim 0:1 gegen den FC Barcelona in der Champions League im Stadion angefeuert.
Den Herzensclub schon lange nicht im Stadion gesehen
Doch an diesem Donnerstag ist der in Maulbronn groß gewordene Pforzheimer dabei, wenn Porto um 18.45 Uhr im Europa-League-Achtelfinale das Hinspiel in Stuttgart absolviert. Ein 4:0 für Porto fände Martins traumhaft, doch auswärts gegen den VfB wäre er auch mit einem Unentschieden zufrieden: „Portugiesische Mannschaften sehen ja in Deutschland nicht immer so gut aus.“
Tabellenführer holt gegen den Rivalen Benfica nach 2:0-Führung nur ein 2:2
Auf nationaler Ebene spielte Porto als Tabellenführer zuletzt gegen den großen Rivalen Benfica Lissabon nach 2:0-Führung 2:2. Seit der Italiener Francesco Farioli vergangenen Sommer Porto-Coach wurde, kennzeichne seinen Herzensclub an sich eine stabile Defensive, so Martins.
Selbst stand der 44-jährige Coach des Verbandsligisten VfB Bretten immer für Offensive. In Pforzheim spielte Martins für den FCP wie auch für den 1. CfR. Beim FC Nöttingen und dem 1. FC Birkenfeld war er ebenso aktiv.
Auf seine Herkunft konnte man da eher nicht schließen. In Porto finde man eher die Arbeiter, sagt Martins, der als kreativer Mittelfeldspieler stets zu den Künstlern zählte. Portos Gewinn des Landesmeister-Cups 1987 hat Bruno als kleiner Junge am Rand mitbekommen, doch der Champions-League-Coupm 2004 hat sich bei ihm eingeprägt. Einen Erfolg gab es übrigens schon im Jahr davor, da Porto den Europa-League-Pokal holte.
