Pforzheimer Schmuckdesigner Georg Schiller gewinnt Inhorgenta Award
Pforzheim. 150 Gramm Silber, Diamanten und eine klare Designidee: Mit seinem „Affinity Bracelet“ setzt sich der 25-Jährige in München gegen internationale Konkurrenz durch und holt sich den Titel „Design Newcomer of the Year“.
Er ist wohl der wichtigste Preis des Abends, weil er für die Zukunft der Schmuckbranche steht: Der Inhorgenta Award in der Kategorie „Design Newcomer of the Year“ geht in München an den Pforzheimer Schmuckdesign-Studenten Georg Schiller. Für sein „Affinity Bracelet“ erhält der 25-Jährige den begehrten Branchenpreis – und setzt sich gegen zahlreiche Mitbewerber durch. Die Jury lobt sein klares Designkonzept mit unverwechselbarer Handschrift sowie die präzise Ausarbeitung, die dem Stück eine starke zeitgenössische Präsenz verleihe.
Sichtlich überwältigt erklärt Schiller seine Idee so: „Ich bin ein großer Fan des Ursprünglichen.“ Die Elemente des Kettenarmbands entstehen direkt durch die Arbeit mit seinen Fingern. Das Werk versteht er als Hommage an die traditionelle Goldschmiedekunst. Verarbeitet sind 150 Gramm Sterling-Silber und Diamanten.
Es ist nicht die erste Auszeichnung für den 25-Jährigen, dessen Kreationen auch bei Prominenten wie Rapperin Shirin David oder Nina Chuba Anklang finden. Mit dem Inhorgenta Award betritt Schiller nun endgültig die internationale Bühne. Entsprechend deutlich wird sein Laudator, der britische Schmuckdesigner Stephen Webster, bei der glamourösen Preisverleihung: „Das ist der neue Rockstar.“
Die neunte Ausgabe des Inhorgenta Awards, in diesem Jahr in den Bavaria Filmstudios, verzeichnet mit 148 Einreichungen einen Rekord – Beiträge aus 19 Ländern machen den Wettbewerb internationaler denn je. Aus Pforzheim war nur Schiller nominiert. Viele Manufakturen legten eine kreative Pause ein, nachdem in den vergangenen Jahren zahlreiche Preise nach Pforzheim gegangen waren.
