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Pforzheim -  28.04.2022
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SG Pforzheim/Eutingen trifft in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga auf Krefeld

Pforzheim. Die Ergebnisse des vergangenen Spieltags in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga haben es wirklich in sich gehabt. Die beiden vermeintlichen Top-Favoriten Konstanz und Pfullingen gerieten bei ihren Gastspielen im Westen mit jeweils einem Treffer Differenz ins Stolpern und die SG Pforzheim/Eutingen fertigte ihren Gastgeber Hanau mit einer zweistelligen Trefferdifferenz ab.

Wo ist die Lücke? Die SG um Nico Schöttle (am Ball, hier gegen die Dragons) hat sich fürs Heimspiel am Samstag wieder viel vorgenommen.
Wo ist die Lücke? Die SG um Nico Schöttle (am Ball, hier gegen die Dragons) hat sich fürs Heimspiel am Samstag wieder viel vorgenommen. Foto: Hennrich

Mit 4:2-Punkten liegen vier Mannschaften im Sechserfeld zusammen an der Spitze gleich auf, zu denen gehören auch die SG Pforzheim/Eutingen und die HSG Krefeld Niederrhein, die sich am Samstag um 19 Uhr in der Bertha-Benz-Halle das Topspiel des Spieltags und aus Eutinger Sicht wohl auch das bisher gewichtigste Spiel in der Pforzheimer Handballgeschichte liefern.

Mit den Krefeldern stellt sich nach der Bewertung von SG-Trainer Alexander Lipps "eine sehr, sehr erfahrene Mannschaft vor". Ein Großteil der Akteure hat schon über Jahre hinweg in der 2. Bundesliga gespielt, hierzu zählt vor allem Kapitän und Spielmacher Merten Krings, der es beim ASV Hamm über die Jahre hinweg in der 2. Liga schon mehrere hundertmal "klingeln" ließ. Dass der inzwischen 32-Jährige sein Metier noch versteht, bewies er jüngst im Treffen mit Konstanz als ihn 1500 Zuschauer zu nicht weniger als zehn Treffer peitschten, die letztendlich das Spiel entschieden.

Hoffen auf eine volle Halle

Ein weiterer aus der Gruppe der Routiniers ist Keeper Sven Bartmann, lange Zeit Zerberus bei Bayer Dormagen. Mit dem litauischen Ex-Nationalspieler Valdas Novickis hat man sich zudem im Januar noch einmal aus der Konkursmasse des Leichlinger TV mit einem ausgebufften Rückraumbomber verstärkt.

Apropos 1500 Zuschauer – eine solche Zahl von Unterstützern würde man sich am Samstag auch im Spitzenspiel in der Bertha-Benz-Halle freuen. Dass sich die Lipps-Jungs eine große Kulisse verdient haben, steht außer Frage, denn bei allen bisherigen drei Aufstiegsspielen sind die Mannen um Julian Broschwitz und Bastian Rutschmann über die in sie gesetzten Erwartungen geblieben.

Bis auf Jonathan Buck, der sich im Verlauf dieser Woche krank meldete, hat man im Training in dieser Woche die Mannschaft komplett in der Halle zusammen gehabt. Aber auch den Rückraumschützen hofft man, am Samstag wieder auf dem Parkett zu haben.

Autor: Dieter Glauner