Titel ist zum Greifen nah: TG 88 Pforzheim kann sich vorzeitig die Meisterschaft sichern
Pforzheim. Pforzheim. Die Meisterschaft der TG 88 Pforzheim in der Oberliga Baden-Württemberg scheint eigentlich nur noch eine Formalie zu sein. Denn in den bisherigen 18 Spielen hat sich noch kein Team gefunden, dass die Handballerinnen aus der Goldstadt schlagen konnte. Nicht einen einzigen Punkt hat die TG 88 bisher abgeben müssen.
Mit dem zu erwartenden Heimsieg gegen die HSG Walzbachtal könnten die Pforzheimerinnen am Samstag (17.30 Uhr/Fritz-Erler-Halle) nach dem Schlusspfiff schon die Meisterschaft und den sofortigen Wiederaufstieg in die Regionalliga feiern. Bei dann noch fünf ausstehenden Spielen hätten die Schützlinge von Henning Rupf vor dem Zweitplatzierten TSV Birkenau mindestens zehn Punkte Vorsprung. Da man Birkenau in dieser Saison bereits zweimal bezwungen hat, wäre der bessere direkte Vergleich für die 88er-innen ein Hilfspunkt.
Der nächste Gegner aus dem Walzbachtal wird am Samstag zwar alles versuchen, um den Pforzheimerinnen den ersten Fleck auf die blütenweiße Weste zu setzen. Dies hat die HSG auch im Vorrundenmatch in der Jöhlinger Sporthalle schon versucht. Im Januar war Wazlbachtal rund 40 Minuten lang ein hartnäckiger Gegner, unterlag am Ende dann aber mit 19:30-Treffern doch zweistellig.
Andere Vorzeichen
Für die TG 88 ist die Partie am Samstag übrigens erst das zweite Heimspiel in diesem Jahr. Nach der Partie am 24. Januar gegen den SV Leonberg/Eltingen (36:25) waren die Pforzheimerinnen zuletzt fünfmal hintereinander auswärts am Ball. Nun warten drei Heimspiele am Stück. Während die erste Garnitur in der Oberliga von Sieg zu Sieg eilt, werden der in der Landesliga Baden-Württemberg spielenden zweiten Vertretung der TG 88 Pforzheim Spieltag für Spieltag die Grenzen gesteckt.
Neunmal in Folge wurde die „Zweite“ der 88er-innen zuletzt besiegt. Mit 4:22 Punkten ist die TG 88 Letzte in der Staffel 7. Es ist auch zu befürchten, dass die Pforzheimerinnen auch am Samstag im Spiel gegen die HSG Walzbachtal II trotz Heimrecht zum zehnten Mal leer ausgehen.
