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Enzkreis -  08.09.2020
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Zum Abstrich in die Pforzheimer Nordstadt: Ab sofort mehr Tests für größeren Personenkreis möglich

Pforzheim/Enzkreis. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), die Notfallpraxis der Pforzheimer Ärzteschaft, das Landratsamt Enzkreis sowie die Stadt Pforzheim haben ein gemeinsames Konzept erarbeitet, um die Abstrichkapazitäten der zentralen Corona-Abstrichstelle für symptomlose Personen nochmal deutlich zu erweitern. Mit der Teststelle werden laut Pressestelle genug Kapazitäten geschaffen, um dem voraussichtlich weiterhin stark steigenden Bedarf an Tests in den nächsten Wochen gerecht zu werden.

Ein Arzt nimmt in einer Hausarztpraxis einen Abstrich für einen Coronatest. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Arzt nimmt in einer Hausarztpraxis einen Abstrich für einen Coronatest. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Corona-Abstrichstelle befindet sich an der Habsburgerstraße 14, im ehemaligen Gebäude der Gustav-Heinemann-Schule, und ist jeweils von Montag bis Samstag von 8.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Es handelt sich um eine reine Abstrichstelle. Personen mit Beschwerden werden beim niedergelassenen Hausarzt behandelt oder einer Corona-Schwerpunktpraxis zugewiesen. Die Terminvereinbarung erfolgt durch die Haus- oder Kinderarztpraxen. Eine offene Sprechstunde gibt es nicht.

Die Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth bedankt sich bei allen am neuen Testkonzept Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. ,,Nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung war es möglich, in kürzester Zeit ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das die Voraussetzungen erfüllt, mit dem erwarteten Andrang insbesondere durch Reiserückehrende und Lehrkräfte fertig zu werden, ohne die Praxen im niedergelassenen Bereich zu überlasten“, so Buhlinger-Göpfarth.

Kostenfrei testen lassen können sich folgende Personengruppen: Reiserückkehrer aus dem Ausland, die einen Nachweis in Form von Flug- oder Bahnticket oder Hotelquittung vorlegen müssen, Personen, die vom Gesundheitsamt zur Testung aufgefordert werden, weil sie gegebenenfalls als Kontaktperson ermittelt wurden – sie bringen die Mail des Gesundheitsamtes ausgedruckt mit. Personen, die Symptome aufweisen und von den niedergelassenen Ärzten zugewiesen wurden sowie Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege.

Bis zum Vorliegen des Befundergebnisses müssen Reiserückkehrende aus Risikogebieten sich in Quarantäne begeben. Allen anderen Einreisenden aus dem Ausland wird dies empfohlen. Sollte das Ergebnis positiv sein, kontaktiert das Gesundheitsamt die Betroffenen und bespricht das weitere Vorgehen.

Autor: pm