Zweite Amtszeit „im schönsten Landkreis“: Landrat Bastian Rosenau erneut verpflichtet
Enzkreis/Pforzheim. Nach acht Jahren im Amt wisse er eine Sache ganz genau: „Politik lebt vom Wir!“, sagte Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau ganz am Ende seiner neuerlichen Verpflichtung an diesem Donnerstag. Mit „ganzer Kraft, Leidenschaft und einem klaren Kompass“ wolle er seine zweite Amtszeit anpacken und die kommenden acht Jahre im Enzkreis gestalten. Und schlägt einmal mehr den Bogen zu seinem Leitspruch für eine gute Zusammenarbeit von Kreistag und Verwaltung: „Das Wir gewinnt“.
Angesichts einer „Tagesordnung, die es in sich hat“, wie Kreisrat Jürgen Kurz mit Blick auf die Kliniken-Entscheidung festhielt, würdigte es auch die Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder als „starkes Signal“ von Rosenau, keine Feier abzuhalten. „Die Arbeit hat Vorfahrt“, sagte sie im Rahmen der formellen Verpflichtung auf eine zweite Amtszeit. Bastian Rosenau stehe sichtbar an der Spitze des Landkreises und sei damit zuständig für alles, was die Menschen im Enzkreis berühre. Beachtenswert sei das Thema Nachhaltigkeit, das sich Rosenau und das Landratsamt auf die Fahnen geschrieben hätten. Im Regierungspräsidium setze man auf weitere acht Jahre guter Zusammenarbeit. Es gebe genug Herausforderungen – und so werde es Rosenau auch im Verlauf seiner zweiten Amtszeit sicherlich nicht langweilig.
Es ist eine zweite Amtszeit, die Rosenau „im schönsten Landkreis in Baden-Württemberg“ begehen dürfe, wie er am Donnerstag sagte. Das sei ein Geschenk – zugleich aber auch ein Auftrag. Schon vom ersten Tag in seiner Position als Landrat – am 1. Februar 2018 habe er „Verantwortung in einer neuen Dimension“ übernommen – habe er allen kontroversen Diskussionen zum Trotz ein starkes Miteinander gespürt. Man habe gemeinsam „viele Dinge angestoßen, viel liegt aber auch noch vor uns“, sagte er. Dabei müsse das Wohl der Menschen im Landkreis immer im Mittelpunkt stehen. Gerade seine Wiederwahl Mitte Dezember 2025 – 50 von 56 anwesenden Kreisräten stimmten für ihn – ordnet er als „gemeinsames Ergebnis“ ein. Auch für Felder ist das ein „überragendes Wahlergebnis“.
Rosenaus Dank geht unter anderem an die Bundes- und Landtagsabgeordneten aus der Region. Sein Appell ist dennoch deutlich: „Wir brauchen echte Reformen“. Auch hierbei stehe das Gemeinwohl im Mittelpunkt – und nicht die Interessen Einzelner. Mit zahlreichen Bürgermeisterkollegen seien zudem echte Freundschaften entstanden. Voll des Lobes ist der Landrat auch mit Blick auf die Zusammenarbeit mit dem Nachbarlandkreis Karlsruhe sowie der Partnerschaft mit der Stadt Pforzheim. Sein „starkes Team“ im Landratsamt würde seine Entscheidungen nicht nur mittragen, sondern ihn auch mal bremsen oder seinen Ansichten widersprechen. Auf seine Dezernenten zähle er auch weiterhin – ebenso wie auf seine Familie, die ihm Geduld, Kraft und Liebe schenke.
