Acht ausgesetzte Katzenbabys aus Calw: So geht es den kleinen Samtpfoten heute
Vor knapp einem Monat haben die Bilder der acht Katzenbabys, die in Calw an einer Bundesstraße ausgesetzt wurden und von einer Pflegemutter in Birkenfeld großgezogen werden, die Herzen der PZ-Leser erobert. Und wie geht es den kleinen Samtpfoten heute?
Eine Kolumne von PZ-Redakteurin Caro Weiß
„Sie sind schon richtig groß und wild“, erzählt Almut Büchert im Gespräch mit der PZ. Vor allem Zimmerpflanzen und Gegenstände auf Fenstersimsen sind vor ihnen nicht mehr sicher. Das muss alles aufgeräumt werden – denn die Katze lässt das Mausen bekanntlich nicht. „Da ist richtig Leben in der Bude“, sagt Büchert, die von Sohn und Partner bei der Pflege unterstützt wird.
Diese Woche wurden die acht Wochen alten Kitten zum ersten Mal geimpft. Und sie durften sich über einen Zuschuss freuen: Eine PZ-Austrägerin und ihr Mann aus Obernhausen haben ihnen 200 Euro gespendet, die sie gefunden haben. Nachdem sich der Besitzer nicht meldete, wollten sie das Geld nicht einfach behalten. „Das haben wir für Futter und Katzenstreu verwendet“, sagt Büchert – und davon brauchen die kleinen Naschkatzen „enorm viel“.
Und wie geht es jetzt weiter? „Mit zehn bis zwölf Wochen sollen die Kitten zu zweit in neue Familien vermittelt werden, und dafür haben wir schon viel mehr Anfragen als Katzen“, sagt Büchert lachend. Grund für Katzenjammer gibt es derzeit höchstens mit Blick auf Almut Bücherts Beine: Die sind von oben bis unten zerkratzt. Doch wer acht kleine Samtpfoten großzieht, weiß eben: Liebe geht manchmal unter die Haut.
