Der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis steht kurz vor seiner Auflösung
Enzkreis/Pforzheim. Der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) steht kurz vor seiner Auflösung. Dass das am 31. Dezember 2026 passiert, ist längst beschlossene Tatsache, ebenso der Eintritt in den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Die Löschung der VPE GmbH aus dem Handelsregister ist aber erst zum Jahresende 2027 vorgesehen.
Bis dahin bleibt die Gesellschaft rechtlich existent und die verbliebenen drei Mitarbeiter – Geschäftsführerin Yasmin Petersen und zwei Kollegen – kümmern sich um die Liquidation. Mit Blick auf Personal und Räumlichkeiten laufe dieser Prozess planmäßig, sagte Erste Landesbeamtin Hilde Neidhardt am Montag im Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistages. Der Gesamtaufwand der VPE-Geschäftsstelle für das Jahr 2027 ist mit rund 830.000 Euro veranschlagt, den Wirtschafts- und Stellenplan hat der Ausschuss einstimmig beschlossen. Auf den Enzkreis als VPE-Gesellschafter entfallen damit Kosten in Höhe von rund 114.300 Euro. Neidhardt setzt aber Hoffnungen darin, dass man im letzten VPE-Jahr vielleicht nicht mehr das gesamte veranschlagte Budget benötige.
