Närrisches Wochenende: Das waren die Faschings- und Fasnetsumzüge in der PZ-Region
Enzkreis/Pforzheim. Bei den Faschingsumzügen in der Region säumten Tausende ausgelassene Besucher die Straßen und feierten mit den Narren. Das teils trübe und regnerische Wetter? Spielte keine Rolle. Von ein paar Schauern oder Nebelschwaden lassen sich echte Fasnachter nicht die Laune verderben. Einen Rekord gab es in Singen: Ganze 75 Gruppen hatte Jens Roser bei seinem letzten Einsatz als Umzugsleiter der Singener Carnevalsgesellschaft „Spaßvögel“ versammelt – so viele wie seit Jahren nicht mehr. In Dennach heizten Trolle und Co unter der Regie der Dennacher Stammtischstrategen ordentlich ein. Im dichten Nebel läutete der Büttel mit der Schelle den Umzug in der Kindernarrenhochburg ein. Auch in Tiefenbronn gab es kein Halten mehr. Zum traditionellen Umzug am Fasnetssonntag verwandelte sich der geschmückte Ortskern in ein buntes Narrenmeer: „Hibbele Hoi“ schallte es durch die Gassen. Die „Schmellenhopfer“ vom Tiefenbronner Carnevalverein mit ihrem blau-gelben Häs eröffneten das Spektakel mit über 70 Gruppen. Hexen, Teufel und Dämonen trieben mit den Zuschauern ihren Schabernack. In Neuhausen zogen über 1000 Hästräger, Gardemädchen, Hexen, Teufel und fantasievolle Gestalten durch die Straßen. Wenn der große Umzug des Faschingsvereins Hau Hu startet, steht der Ort Kopf. Das galt auch für Ersingen, wo mit der Karnevalsgesellschaft „Fledermaus“ ausgelassen gefeiert wurde. Mehr als 60 Gruppen zogen durch die mit Wimpeln und Fahnen geschmückten Straßen, alle mit Maske, Häs, Larve und bunten Verkleidungen.
Pforzheim-Dillweißenstein
Ersingen
Neuhausen
Tiefenbronn
Dennach
{element10}
Singen
{element11}
{element12}
