Schon über 50 Immobilien besichtigt: Pforzheimer Volksmission sucht dringend Räume
Pforzheim. Pforzheim. Die Mitgliederzahlen steigen, die Gottesdienste sind bestens besucht, die Angebote bei allen Altersklassen äußerst beliebt. Eigentlich könnte die Pforzheimer Volksmission hochzufrieden sein. Und das ist sie an und für sich auch.
Wäre da nicht das Problem mit den Räumlichkeiten. Denn die inzwischen unter dem Namen Via Movement firmierende evangelische Freikirche sucht dringend eine neue Bleibe. „Wir strecken uns nach allen Möglichkeiten aus“, sagt Pastor Matthias Brandtner, der sich von diesem Zeitungsartikel neue Impulse erhofft. Denn in Eigenregie ist die Volksmission bislang nicht zum Ziel gekommen. Nachdem sie ihre bisherigen Räumlichkeiten in der Oberen Rodstraße 2019 aufgeben musste, hat sie mehr als 50 Immobilien angeschaut, bisher immer ohne Erfolg. Mal scheiterte es an den Eigentumsverhältnissen, mal an den räumlichen Gegebenheiten, mal an den rechtlichen Rahmenbedingungen. „Wir drehen uns permanent im Kreis“, sagt Brandtner, der allerdings die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat. „Es kann doch nicht sein, dass es in einer so großen Stadt wie Pforzheim keine einzige geeignete Immobilie gibt.“ Geeignet, das wäre für die Volksmission eine Nutzfläche von mindestens 1500 Quadratmeter, gern auch etwas mehr. Denn die Kirche bietet neben ihren Gottesdiensten noch zahlreiche weitere Aktivitäten und Gruppen für alle Altersklassen. Dazu gehören unter anderem die Pfadfinder der Royal Rangers, Frauen- und Männertreffs, Kindergruppen, Konfirmanden und junge Familien. Seniorennachmittage stellt die Volksmission ebenso auf die Beine wie Abendseminare und Hilfsprojekte. Letztere in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation „Helping Hands“.
Für Brandtner steht fest, dass man dieses Engagement auch weiterhin fördern will. Damit die Volksmission das kann, braucht sie einen mindestens 400 Quadratmeter großen Saal für ihre Gottesdienste, nach Möglichkeit mit einer Deckenhöhe von fünf Metern wegen der Lichttechnik, der Bühne und der Akustik. Aktuell kommen zwischen 250 und 300 Gläubige zu den Gottesdiensten, zudem 50 bis 80 Kinder, für die man gern einen weiteren Saal hätte. Zudem wünscht man sich mindestens sieben Nebenräume, zwei Büros, ein Foyer und eine Küche. Zwar wäre es der Volksmission am liebsten, eine Bestandsimmobilie zu übernehmen, gern ein bereits existierendes Kirchengebäude. Aber auch ein Neubau auf einem großen Grundstück wäre im Bereich des Denkbaren, sofern er sich finanziell stemmen ließe. Auch eine Kooperation mit einer anderen Kirche wäre denkbar.
Wer der Volksmission helfen will, kann sich per Mail melden unter info@viapforzheim.de.
